Donnerstag, 18. Juni 2015

Deutschlandbesuch - Teil 6 : Barockstadt Blieskastel





Den Abstecher nach Blieskastel (runter von der Autobahn und rein ins Bliestal)

hatten wir uns schon sooooooooooo oft vorgenommen ….

Und endlich haben wir mal die Zeit genutzt. 
Barockstadt Blieskastel

Im alten „Königlich Bayrischen Amtsgericht“ befindet sich heute auch das Touristikbüro.

Dort treffen wir ein Ehepaar, das völlig begeistert ist von der Landschaft und dem Reservat.

Beim Stichwort „Saarland“ hatten sie immer nur an Industrie und graue Schlote gedacht… .

Nach Bayern versetzt fühlt man sich auch am Rentamt: hier steht der weißblau geschmückte Maibaum.
Blieskastel: Rentamt mit weißblauem "Maibaum"

Blieskastel gehörte eben von 1816 bis 1918 zu Bayern!

Den Rundgang durch die Gassen und Straßen macht man am besten zu Fuß. 
Barockstadt Blieskastel

Barockstadt Blieskastel

Das Städtchen hat sehr viel deutsch-französischen Flair. Man merkt eben die Nähe der Grenze:

Es gibt französische Namen bei den Gasthäusern und der „Kaiser der Franzosen“ wurde mit einem Brunnen geehrt, der im Volksmund auch einfach nach der Figur  „Schlangenbrunnen“ heißt.
Barockstadt Blieskastel: "Schlangenbrunnen"

Hoch über der1098 erstmals erwähnten Stadt thront das nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaute Schloss (heute Gymnasium).
Barockstadt Blieskastel:: Schloßanlage über der Stadt (heute Gymnasium)

Zur Schlossanlage gehören auch die barocken Hofratshäuser, die frisch renovierte Schlosskirche und die Orangerie.
Barockstadt Blieskastel: Schloßkirche
Barockstadt Blieskastel: Schloßkirche

Barockstadt Blieskastel: Schloßkirche
Barockstadt Blieskastel: Orangerie

Internationale Touristen und „Graffiti-Künstler“ gab es an der Mauer der Orangerie auch schon früher: hier haben sich ein Anton und ein Francois „verewigt“ :-) .
Barockstadt Blieskastel: Orangerie

Blieskastel ist für uns auf jeden Fall ein Wochenend-Ausflugstipp vom Frühjahr bis zum Herbst

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